17.07.2026 · CODBL124
Systemfehler
Techno · Peak TimeDeutscher Rap über Korruption und Machtstrukturen, auf stampfenden Drums. Erschienen auf City of Drums Black Label.
Peak Time Techno und Melodic House aus Frankfurt. Produziert von Kay Praag, der seit 1990 in dieser Szene arbeitet – damals als Warp 69, Basic Gravity und Rebel Youth.
Der Künstler
Dazwischen lagen zwanzig Jahre.
Bis Ende der Neunziger habe ich als Warp 69, Basic Gravity und Rebel Youth veröffentlicht. Dann war lange Ruhe – zwei Jahrzehnte ohne eigene Platte. Zurückgekommen bin ich nicht aus Nostalgie: Die Werkzeuge sind heute andere, der Antrieb ist derselbe geblieben. Im Clip siehst du keinen Avatar, sondern mich. Kay Praag, 60, Frankfurt.
Die Stimme
Auf fast jedem Track singt und rappt dieselbe Figur: Kiara Raptor, auch als KI.ara geführt. Sie ist die durchgängige Vocal-Identität des Projekts – auf Deutsch wie auf Englisch, mal als Feature, mal mit eigenem Haupt-Credit.
„Macht und Geld – gleiche Leute
reden viel – wir sind die Beute
ziehen Fäden – Tag für Tag
bis das System uns bricht – doch nicht mehr lang“ R3BL YOUTH – Systemfehler
Diskografie 2026
17.07.2026 · CODBL124
Deutscher Rap über Korruption und Machtstrukturen, auf stampfenden Drums. Erschienen auf City of Drums Black Label.
13.07.2026
Die lange Fassung für den Floor. Vom selben Titel gibt es außerdem einen Radio Remix.
04.03.2026
Reduziert, klinisch, über Betäubung und Eskapismus.
26.02.2026
Melancholisch, urban, mit gehauchten Vocals von Kiara Raptor.
23.02.2026
Chant-Hook für den Dancefloor, politisch unmissverständlich.
02.02.2026
Unter dem Haupt-Credit von Kiara Raptor veröffentlicht.
30.11.2025
Teufel-und-Engel-Metaphorik über eine toxische Anziehung. Mit offiziellem Video.
20.10.2025
Erschienen im Oktober 2025, noch vor der Reihe der 2026er-Veröffentlichungen.
2025
Unter eigenem Namen erschienen. stekra hat daraus einen Remix mit R3BL YOUTH als Feature gemacht.
Feature
Remix von stekra, R3BL YOUTH als Gast auf der Platte.
2024
Original Mix von R3BL YOUTH. Dazu zwei Remix-Fassungen von stekra, Remix und Extended Version.
Album
Enthält unter anderem „Alone With You“, „Somebody 2 Hold“ und „You Drive Me Crazy“.
1990 bis heute
Hinter R3BL YOUTH steht Kay Praag. Die Spur führt zurück in eine der Städte, die den Sound der Neunziger geprägt haben – mit Weggefährten, die diese Szene bis heute prägen.
Gemeinsamer Start mit Uwe Wagenknecht (DJ Wag / Yakooza). In den Jahren darauf entstehen Projekte wie Warp 69, Basic Gravity, Rebel Youth, Goya und Intensity of Sound – ein Großteil davon zusammen mit Jörn Elling Wuttke.
Der erste von mehreren Warp-69-Tracks, produziert mit Jörn Elling Wuttke. 1993 folgt „Power Of Yoga“, 1994 „Natural High“, 1997 „A High Naturally“.
Erschienen auf Ongaku Music, dem Label von Ata und Heiko M/S/O, produziert zusammen mit Jörn Elling Wuttke – und bis heute der bekannteste Track dieser Zeit. Der heutige Projektname knüpft direkt hier an.
Der zweite große Titel, erschienen auf Superstition, wieder mit Jörn Elling Wuttke. Im selben Jahr außerdem Rebel Youth „Vol. 2“.
Zwei weitere Projekte dieser Jahre, beide zusammen mit Marcel Grasmück (auch als Marc Warbler unterwegs). Unter Intensity erschienen drei Singles, dazu kommen Beteiligungen an Veröffentlichungen anderer.
Zusammen mit Tom Wax (Thomas Wedel) auf dessen Label Phuture Wax, Katalognummer WAX 034-6. Auf der B-Seite steht „Electro Dog“.
Produziert wurde in dieser Zeit unter anderem zusammen mit Jörn Elling Wuttke und Roman Flügel (Acid Jesus, Alter Ego).
Systematic Recordings legt den Ongaku-Klassiker als 30 Yrs Jubilee Edition neu auf: Joris Voorn auf der A-Seite, Joseph Ashworth auf der B-Seite. Sven Väth hatte das Original in seiner Omen-Zeit gespielt; produziert hatten es Kay Praag und Jörn Elling Wuttke.
Zurück im Studio, zwanzig Jahre nach den letzten Platten. Aus Rebel Youth wird R3BL YOUTH – derselbe Name, neu geschrieben.
Zurück im Club-Kontext, erschienen auf City of Drums Black Label: Tech House, Melodic House & Techno und Peak Time Techno – geschrieben, produziert und gemastert von Kay Praag.
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